GPS Daten unserer Alpentouren

Überblick | 3D-Tracks | Bedienung | Hintergrund-Infos


Überblick

Jeder Track wird in drei Ansichten angezeigt:

Zum Ansehen der 3D-Animation siehe die Hinweise zur Bedienung.

Für alle Ansichten benötigt man eine funktionierende Java 1.3-Installation (oder neuer).
Siehe auch die Angaben bei den Systemvoraussetzungen.


3D-Tracks

Die Tour-Termine dieses Jahres im Kalender

Postbusse rund um Innertkirchen
Tour zur Engstlenalm
Grimselpass und Oberaarsee
Grindelwaldrunde
Tour ins Urbachtal und nach Meiringen
Über Hasliberg nach Meiringen
Die Melchsee-Frutt Runde
Tour zum Sustenpass
2. Grindelwaldrunde
Tour nach Axalp

Udos heimeliges Südtirol
Die Sella Runde
Die Kronplatz Runde
Tour zum Rif. Auronzo
Die Tour-Termine dieses Jahres im Kalender

Winterreifen
Über die Pillerhöhe ins Pitztal
Zum Kaunertaler Gletscher

Frühlingsschnee
Tour zum Krottenkopf
Auf der Schachen-Bergstraße
Über den Ettaler Sattel

Dolomiten im Hochsommer
Durchs Mühlwalder Tal zum Neves-Stausee
Über Würz- und Kofeljoch zum Plose
Kronplatz und Furkelsattel
Klammljoch und Staller Sattel
Die Sella-Runde
Von Falzárego bis Falzárego über Campolungopaß
Vorbei an der Vajont-Staumauer zum Passo San Osvaldo
Über Fedaiapaß und Pordoijoch
Cristallo-Umrundung mit Drei-Zinnen-Straße
Zum Rif. Croda da Lago
Quer durch das Cristallo-Massiv
Zum Plätzwiese-Sattel

Herbstliche Watzmänner
Zum Aussichtspunkt Feuerpalfen
Über die Roßfeld Höhenstraße
Zum Hirschbichl



Bedienung

Nachdem die 3D-Animation vollständig geladen ist, zunächst mit der Maus in die Ansicht klicken.
Danach ist mit der Tastatur folgende Navigation möglich:
Pfeil-Taste nach links Pfeil-Taste nach rechts Pfeil-Taste nach links/rechts dreht den Track um die Hochachse.
Pfeil-Taste nach oben

Pfeil-Taste nach unten
Pfeil-Taste nach oben/unten kippt den Track um die Querachse.
Bild-Taste nach oben

Bild-Taste nach unten
Bild-Taste nach oben/unten zoomt hinein/heraus.
S-Taste S-Taste zoomt den Track in der momentanen Ansicht formatfüllend.
R-Taste R-Taste setzt alle Werte des Tracks auf die Startwerte.

Die "Raupe", die über den Track wandert, stellt unsere Fahrpositionen während der Aufzeichnung des Tracks dar. Daran sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten während unserer Fahrt zu erkennen.


Hintergrund-Infos

GPS - Was ist das?
Genauigkeit
Die Technik - ein kurzer Überblick
Kartendatum
Benutzte Hard und Software


GPS - Was ist das?
GPS heißt Global Positioning System oder Globales Satellitennavigationssystem. Die Entwicklung begann bereits 1973, seit 1995 ist der Ausbau des Systems abgeschlossen. Finanziert, realisiert und betrieben wird das System, das heute aus 24 Satelliten besteht, vom amerikanischen Verteidigungsminsiterium (DOD = Department of Defense).


Die Technik - ein kurzer Überblick
Die wichtigsten Daten, die jeder GPS-Satellit sendet, sind: Daraus kann der Empfänger bei mindestens drei empfangbaren Satelliten durch die Laufzeit des Signals die eigene Position, das heißt die Position des Empfängers, berechnen. Drei Satelliten sind für eine gesicherte, dreidimensionale Positionsbestimmung allerdings nicht ausreichend; je mehr Satelliten, desto höher die Genauigkeit.


Genauigkeit
Bisher war die Verlässlichkeit und Genauigkeit davon abhängig, ob das DOD unter bestimmten Umständen einen Interessenskonflikt mit andern Nutzern befürchtete.
So gab es bis 1.5.2000 eine Verschlüsselung der Daten, um für Jedermann eine Positionsbestimmung genauer als 100 Meter auszuschließen, obwohl das System bereits eine höhere Genauigkeit lieferte. Seit diesem Zeitpunkt ist mit handelsüblichen Consumer-Geräten in der Praxis eine Genauigkeit von etwa 10 bis 20 Meter realisierbar - auch abhängig von der Anzahl der gleichzeitig erreichbaren Satelliten. Je mehr Satelliten zum Empfang verfügbar sind, desto besser kann durch Mittelung der einzelnen Informationen die Genauigkeit sein.
Bei entsprechend aufwendiger und teurer Technik auf Empfängerseite kann heute eine Genauigkeit bis auf wenige Zentimeter erreicht werden.
Die genaueste Berechnung nützt allerdings nichts, wenn die Basis des Berechnungsmodells falsch ist.


Kartendatum
Dieser aus dem Englischen ("Map Datum") übersetzte Begriff erscheint im Deutschen etwas verwirrend; es hat nichts mit dem Ausgabestand einer Landkarte zu tun. Vielmehr gibt es verschiedene Berechnungsmodelle (= Kartendatums), um die Form der Erde zu beschreiben. Da die Erde nicht, wie man zunächst annahm, eine Scheibe ist, aber eben auch keine exakte Kugelform hat - die Pole liegen etwa 20 Kilometer näher beisammen als zwei gegenüberliegende Punkte auf dem Äquator - ist die Festlegung dieser Geometrie für die Berechnung von Positionsdaten nicht unerheblich.
Das WGS 84 (World Geodetic System 1984 - Weltweites geodätische System von 1984) ist ein mathematisches Ellipsoid, das vom GPS-System seit Januar 1987 verwendet wird. Es beschreibt vereinfacht gesagt die Basis für alle Höhenangaben für jeden Punkt auf der gesamten Erde.
Auf unseren Straßenseiten sind z. T. Informationen in diesem System angegeben (Beispiel, unterhalb der Karte). Die Quelle hierfür ist allerdings unterschiedlich: Teilweise aus unseren selbst ermittelten GPS-Daten, teilweise aus elektronischen Karten mit dieser Angabe, aber teilweise auch aus externen Quellen.


Benutzte Hard und Software
Als GPS-Empfänger verwenden wir den Garmin etrex Summit. Er verfügt neben der GPS-Funktion über einen barometrischen Höhenmesser, sodass man auch bei schlechtem Empfang (wie er in den Bergen öfter vorkommt) einigermaßen brauchbare Höhendaten bekommt.
Seit dem Jahr 2004 benutzen wir den Garmin GPSmap 60cs. Er kann alles, was unser altes GPS auch konnte, nur bunter und besser.

Eingesetze Software: Zur Auswertung der Daten benutzen wir diverse Programme, wie Mapsource von Garmin (die Daten der Alpentouren lassen sich z. B. damit einlesen), Top50 Viewer (geeignet für Top50 Karten von Österreich und Deutschland), Gartrip (Preisgünstige Shareware) und Fugawi (das umfangreichtste Paket). Außerdem arbeite ich an einem eigenen Programm, welches in Teilen hier auf dieser Seite zum Einsatz kommt.