Zur Info-Seite Zum ersten Tag Zum vorherigen Tag Montag, 14.8.2000 Zum nächsten Tag Zum letzten Tag
Der erste Schatten
Das Schweißdruck-Verfahren
Weitere Nullsliegen-Bilder
Die nächste Talstufe: Cascata del Toce
Die Entscheidung
Unsere "Passhöhe" für heute
Knapp 50km Abfahrt

Der erste Schatten

Wir fuhren mit unseren Autos nach Brig, von dort aus über den Simplonpass bis in das nördlich von Domodóssola gelegene Dörfchen Roledo. Ab hier ging's mit den Rädern auf italienischem Boden in Richtung Norden, fast ständig leicht bergauf durch das Valle Antigório. Auf diesem Weg könnte man, würden nicht ein paar 3000er im Weg stehen, bis auf die Nufenenstraße fahren. kr


Das Schweißdruck-Verfahren

1.
Man nehme ein T-Shirt mit Aufdruck auf der Rückseite, Udo's Rücken und viel Schweiß. hr


2.
Dann lege man das Ganze für die Zeit einer mittelgroßen Nulligkeit auf einen asphaltierten, trockenen Boden. hr


3.
Und schon ist er fertig:
Der Negativ-Abdruck des T-Shirt-Motivs als temporäres Kunstwerk auf der Straße. hr


Weitere Nullsliegen-Bilder

Udo liegt bei den Verkehrsschildern. hr


Udo als gerade aus dem Wasser gezogene Leiche. hr


Die nächste Talstufe: Cascata del Toce

Hier hatten wir schon den größten Teil der Strecke hinter uns, aber noch einige hundert Höhenmeter vor uns. Noch heute frage ich mich beim Anblick dieses Fotos: "Wo geht hier die Treppe 'rauf?" Aber es sollte ja noch viel besser kommen... kr


Von da unten waren wir gekommen. Aber das Beste war: Da konnten wir uns später auch wieder hinunterrollen lassen. kr


Nach diesem Brückchen ging es erst ein paar hundert Meter fast eben bis zur Abzweigung. Udo lag inzwischen unter den rechts sichtbaren Bäumen im Schatten. kr


Die Entscheidung

Wir mussten nicht entscheiden, ob rechts, links oder geradeaus. In die Richtung, in die wir schliesslich fuhren, zeigte kein Schild, nämlich nach oben... kr


Udo ist auch noch unschlüssig. kr


Mit welchen Fahrrädern sollte man da nicht hinauffahren? Die Verbotsschilder lassen sich vergrössern! Wir haben diese Verbote jedoch ignoriert, danach hatte ich mein Ellenbogengelenk leicht verstaucht. Und das einzige Fahrrad, das alle Bedingungen erfüllte, stand abgeschlossen am Campingplatz. kr


Und ich dachte noch: "Da 'rauf - das ist doch nicht weiter schwer!" kr


Ungefähr auf halber Höhe hat man bereits eine Superaussicht auf den ersten Stausee der heutigen Tour, den Lago di Morasco. Nördlich (also rechts) am See vorbei führt zuerst ein Weg, danach ein Klettersteig über den Griesspass, dem wir vor 3 Tagen auch schon recht nahe waren, allerdings aus nördlicher Richtung kommend. kr


Am anstrengendsten bei der Auffahrt war der schlechte Belag: Faustgrosse Steinbrocken vermischt mit normalem Schotter und Sand. Und dann musste man auch noch einigen Autos, Fußgängern und herumliegenden Fahrrädern ausweichen. kr


Das ist wahrscheinlich ein Radfahrer, der sein Rad (ohne Federgabel) im Prass ins Gebüsch geworfen hat, um so dreimal so schnell voranzukommen. Rechts erkennt man Horst an der Spitze, dicht gefolgt von Bernd. kr


Die letzten Kehren mit Steingeländer, die man schon von unten sah. kr


Unsere "Passhöhe" für heute

Der Lago di Tóggia mit seiner Gewichtsstaumauer. kr


Auch an diesem Stausee führt ein Weg vorbei bis über den 2313m hohen Passo di S. Giàcomo, über den man, Bergwanderausrüstung vorausgesetzt, schließlich auf die östliche Nufenenstraße trifft. kr




Knapp 50km Abfahrt

Die Abfahrt bis hinunter zur geteerten Straße ging (zumindest bei mir) kaum schneller als die Auffahrt. Ständiges Bremsen und die Suche nach einem Pfad zwischen den Geröllbrocken hindurch machten dieses Stück Abfahrt zur anstrengendsten dieser Tour. Wesentlich leichter fiel danach die Rückfahrt zu den Autos, trotz einiger kleiner Ovas. kr


Jetzt wäre ein Pausetag angebracht ...