Zur Info-Seite Zum ersten Tag Zum vorherigen Tag Montag, 4.9.1989 Zum nächsten Tag Zum letzten Tag

Erst mal Fotopause gemacht

Der Glocki ruft! - Heute geht's das erste Mal über einen "wirklichen" Berg. Direkt in Heiligenblut beginnt die Passstrecke. um

Zu diesem Bild gibt's einen Blick durch's Teleobjektiv! kr

Bis jetzt kann man immer noch in das Tal nach Heiligenblut hinunterschauen. Wir sind auf etwa 1720m über dem Meer, der Blick ins Tal geht schon ganz schön tief. um


Nach ca. 5km erreicht man die Mautstelle - die Autofahrer müssen hier für die Überfahrt bezahlen. Für uns kostet es nichts - zumindest kein Geld, nur etwas Überwindung und Schweiß! um




Der direkte Weg zum Gipfel

Nun folgte eine kleine Abfahrt bis Guttal, wo die Abzweigung zur Franz-Josephs-Höhe ist. Dieser Abzweigung sind wir aber dieses Mal noch nicht gefolgt (ca. 9 km Bergfahrt zusätzlich haben wir uns doch nicht zugetraut), sondern haben die Straße, die zur Passhöhe (Hochtor) führt, gewählt. um





Auf der Strecke

Nachdem es noch ein paar Meter ziemlich flach voran ging, folgte das meiner Meinung nach steilste Stück der südlichen Glocknerstraße (etwa 2-3 km lang). Ob ich mir das nur eingebildet habe, weiß ich nicht, denn nach dem "Alpentrainingsbuch", welches wir fast auswendig kannten, hätte das schwierigste Stück erst danach folgen sollen. Das wiederum fiel mir wesentlich leichter - wahrscheinlich, weil ich das Ziel schon erahnen konnte. um









Parkplatz am Hochtor

2503m steht auf dem Schild am Hochtortunnel - wir haben es geschafft! Nun folgt eine ausgiebige Pause am Gipfelkiosk. um







Kufen d'ran und los

Schnee zum sich Daraufstellen nah. hr

Naja, so ganz geschafft hatten wir es noch nicht, zwar ging es hinter dem Hochtortunnel erst einmal bergab bis zur Fuscher Lacke (2261 m). Dann kommt aber noch einmal ein ca. 2 km langer Gegenanstieg zum Fuschertörl (2428 m). Dort ist wieder eine Abzweigung, die zur Edelweißspitze führt. Auch diese extra Kilometer haben wir uns erspart - leider! Ich kann nur jedem empfehlen, diese paar Meter auch noch zu fahren, es sind nur 1,6 km mit maximal 14% Steigung.
Entschädigt wird man mit einer Superaussicht vom Aussichtstürmchen. Außerdem ist dort nun mal der höchste Punkt der Glocknerstraße (2577 m), und wer will den schon verpassen? Man sieht, auf unseren späteren Touren sind wir hier zu einem Abstecher eingebogen, mehr dazu in der nächsten Tour. um



So, jetzt hatten wir es wirklich geschafft der Glocki war bezwungen! Ein gutes Gefühl - ich glaube danach kann man leicht "süchtig" werden. Von nun an erwartete uns nur noch die Abfahrt - bis zum Campingplatz in Fusch (ohne Foto). 30 km steil bergab, unsere erste hochalpine Abfahrt. um


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