Zur Info-Seite Zum ersten Tag Zum vorherigen Tag Montag, 15.7.1996 Zum nächsten Tag Zum letzten Tag

Unterwegs in Richtung Gotthard

"Von nun an geht's bergauf" - so konnte man die heutige Etappe umschreiben. Die ersten 52km fuhren wir auf der Gotthardroute, bis Andermatt. Zuerst mit mäßigem Höhengewinn, dafür umso mehr Autoverkehr. um



Später übernahm die Autobahn mit dem Gotthardtunnel die meisten Autos. Die Steigung nahm dafür aber zu. um


Kleine Panne

Unterwegs bekam ich einen Platten am Hinterrad. Dabei musste ich feststellen, dass mein hinterer Reifen an manchen Stellen schon bis zum Stoff abgefahren war. Kaum zu glauben, denn ich war vielleicht erst 6000km mit ihm gefahren. um

Aber diese grauen Schlappen halten scheinbar nicht so gut, wie die altgewohnten schwarzen Exemplare. Naja, bis zum Abend würden mich die Reifen schon noch tragen, und am Campingplatz würde ich mir schon was einfallen lassen. Also Rad geflickt, und weiter gings. um


An der Teufelsbrücke

Die nächste größere Pause ist an der Teufelsbrücke. Die alte Brücke, die eine Schlucht ziemlich abenteuerlich überspannt, wird heute zwar nicht mehr vom normalen Verkehr benutzt, aber zu Fuß konnten wir sie schon noch ausprobieren. um

Zum Glück hat keiner eine Eisenbahn auf die Felswand rechts im Bild gemalt, sonst würde die Brücke heute wohl "Zugbrücke" heißen. hr


Unterwegs zum Oberalppass

In Andermatt bogen wir dann links zum Oberalppass ab. Die verbleibenden Autos, die uns bis hierher noch begleiteten, sind beinahe alle zum Gotthard weitergefahren. Gut so, denn wenn man sowieso etwas am schnaufen ist, braucht man nicht auch noch Autoabgase in der Nase. um

Die letzten km zur Passhöhe fielen dann auch ziemlich leicht. Höchstens der starke Wind und die sengende Sonne sorgten für etwas AT-Faktor. Vom Start in Brunnen waren es bis hierher immerhin 63km gewesen. um


Eisenbahn am Oberalppass



Passhöhe Oberalp





Die restlichen 24km gings dann endlich bergab. Ich kaufte mir auf dem Gipfel noch mein Maskottchen, das mich auf der ganzen Tour gut beschützte. um

Wenn das "chen" bei Maskottchen eine Verniedlichung bedeutet, hätte es eigentlich "Maskott" heißen müssen! hr


Am Campingplatz

Unser Lager schlugen wir in Disentis auf. um



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