Die Entstehung der Alpen
Der 220.000 Quadratkilometer große Gebirgszug, der unseren Touren den Namen gab, ist mit
dem 4810 Meter hohen Mont Blanc das höchste Gebirge Europas.
Vereinfacht ausgedrückt ist das, was man heute als Alpen erkennt, früher einmal der Meeresboden
eines Urmeeres, der Tethys gewesen.
Durch die noch anhaltende Kontinentalverschiebung wurde der Meeresboden zusammengeschoben und aufgefaltet,
so dass er sich bis in eine Höhe von fast 5000 Meter über den Meeresspiegel erhob.
An der Nord- und Südflanke der Alpen besteht heute der Fels hauptsächlich aus dem, was früher einmal
am Meeresboden als Ablagerungen zu finden war: Kalke und Dolomite. Entlang des Alpenhauptkammes überwiegen
kristalline Gesteine des tieferen Untergrunds.
Durch die zigmillionenjahre währende Bearbeitung des Felses durch Gletscherwanderungen
während der Eiszeiten, Erosion durch abfließendes Wasser und gleichzeitiger, weiterer Auffaltung
entstand das heutige Gesicht der Alpen.
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