... bislang noch nicht patentiert!

Das geschnittene Brot
Das Spanner-Zelt
Der Instant-Eiswürfel
    Der sich selbstaufpumpende Schlauch
Die Erosionsschutzmaßnahmen


Das geschnittene Brot
Über diese Erfindung selbst gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Sie ist in unser aller Alltagsleben zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Viel interessanter ist die Frage:
Wer erfand das geschnittene Brot? Und warum?
Vielleicht war es ein Alpentourer, nachdem er sein einziges Brotmesser am Zeltplatz hat liegen lassen und so sein Brot vom ganzen Laib abbeißen musste.

Das Spanner-Zelt
Das Spanner Zelt Durch die Beschichtung der Zeltplane und des Unterzeltes mit polarisierenden Farbpigmenten entsteht von außen der Eindruck eines gewöhnlichen Zeltes mit einer gewöhnlich sicht-undurchlässigen Zeltplane. Von innerhalb des Zeltes jedoch kann durch die Blick-Reihenfolge Unterzelt/Oberzelt eine fast ungetrübte Sicht aus dem Zelt erreicht werden. Besonders nützlich zum ungestörten Beobachten von Zeltplatz-Mitbewohnern aus dem geschlossenen Zelt heraus (z.B. beim Zeltaufbau im strömenden Regen).
Wichtig: Bei einer extremen Zelt-Rotage von ca. 90° um die vertikale Achse bei einem Iglu-Zelt wird dieser Effekt invertiert - von innen "blind" und von außen durchsichtig. Dies sollte zur Wahrung der eigenen Privatsphäre vermieden werden.

Der Instant-Eiswürfel
Der Instant-Eiswürfel Ähnlich einem unscheinbaren Pulver, das sich, wenn es mit heißem Wasser in Berührung kommt, zu geschmackvollem Kaffee verwandelt, nehmen diese Eiswürfel erst beim Entfernen der Vakuumhülle durch die Verbindung mit dem Luftsauerstoff Wärmeenergie von außen auf und kühlen so z.B. Getränke.
Eine dem Wasser ähnliche Konstistenz und die geschmackliche wie geruchliche Neutralität verleiht dieser Neuentwicklung die Eigenschaften gewöhnlicher Eiswürfel. Bis auf die Tatsache, dass sie bei Transport und Lagerung im eingeschweißten Zustand auch bei 35° Grad im Schatten keine Kühlung benötigen.
Äußerst praktisch zum Refreshen des Getränkevorrates bei fehlenden Schütt-Over-Wasserfällen während einer hitzigen Passauffahrt.

Der sich selbstaufpumpende Schlauch
Seit langem die sinnvollste Errungenschaft der Biochemie! Diese speziellen Fahrradschläuche werden zusammen mit einem Druckbehälter mit Keimen neuartiger Mikroorganismen ausgeliefert. Ähnlich der bekannten Stickstoff-Kartusche wird der Schlauch damit einmalig befüllt. Das geniale: Die Organismen produzieren während sie aktiv sind, und das ist bei 0 bis ca. 4,5 bar Überdruck der Fall, ständig biologische Gase, die den Reifen aufpumpen und erzeugen Ausscheidungen, die die Leckstelle von innen abdichten. Ist dies geschehen, und der Druck wiederhergestellt - es gibt Nährböden für 2,5, 3, 3,5, 4 oder 4,5 bar, je nach Einsatzfall - fallen die netten Tierchen in eine Art Winterstarre oder besser gesagt Druckstarre, bis der Reifendruck erneut nachläßt. Kleiner Nachteil: Die Organismen ernähren sich von dem Gummi der Schlauch-Innenseite, bis er irgendwann durchgenagt ist. Allerdings entspricht das etwa 10 "Plattfüßen", nach denen man einen Schlauch eh ersetzt.

Die Erosionsschutzmaßnahmen
Bei vielen Schotterwegen im Alpenraum sind die unten genannten Maßnahmen z. T. sehr ausgeprägt zu erkennen. Die südländische Bauart ist z. B. in Österreich, der Schweiz und Italien zu finden. Warum für das gleiche Ziel, nämlich das verbesserte Abfließen von Regenwasser und die dadurch verringerte Bodenerosion, solch unterschiedliche Lösungen erfunden wurden, lässt sich nicht sagen.
Sehr deutlich erkennbar sind diese Unterschiede z. B. auf der Strecke über den Naidernach-Sattel zu sehen: In Österreich fährt man vom höchsten Punkt über Querrillen hinab ins Tal und kaum über der Grenze in Deutschland, wird man durch die runde Querschnittsform auf die Wegmitte gedrängt.

Südländische Bauart
Südländische Bauart  

Vorteil:
Der Weg ist zum Rand hin eben und deshalb auf ganzer Breite gut befahrbar. In manchen Fällen sind die Rillen durch Erde und Schotter gefüllt und kaum zu bemerken.

Nachteil:
Durch die zum Teil überhöhten Querrillen entsteht das Gefühl, ständig über mittelhohe Bordsteine zu fahren. Mindestens ab einer Geschwindigkeit von 30km/h ist deshalb hier eine Federgabel äußerst empfehlenswert.


Deutsche Bauart
Deutsche Bauart  

Vorteil:
Ist die Strecke gut gewartet und ohne Schlaglöcher, kann eine recht hohe Geschwindigkeit gefahren werden. Wenn die ganze Breite genutzt werden kann, besteht auch in den Kurven nicht die Gefahr des Abrutschens.

Nachteil:
In extremen Ausformungen ist bei Abfahrten besonders auf der Talseite mit großer Vorsicht zu fahren. Bei Gegenverkehr kann es zu gefährlichen Situationen kommen, da man u. U. auf eine abschüssige Spur ausweichen muss.