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Mir ist klamm zumute! |
| Schluchten, Wasserfälle und sonstige, außerordentliche Erscheinungen |
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| Highlight | Land | Alpentour |
Aareschlucht
Die Besonderheit dieser Schlucht: Der einzige natürliche Ausgang des Haslitals und damit die Verbindung zwischen
Innertkirchen und Meiringen ist der zwei Meter breite Durchbruch innerhalb der Aareschlucht.Die heutige Straßenverbindung aus dem Tal heraus führt über den Kirchet-Querriegel. Der Verlauf der 1400m langen Schlucht ist auf der Schema-Zeichnung zu sehen. Östlich oberhalb der Klamm kann man die Schlucht auch umwandern, um von Innertkirchen nach Meiringen zu gelangen. | 1994 2003 |
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| Almbachklamm Der Almbach, der die Klamm durchfließt, mündet in die Berchtesgadener Aache nordöstlich von Berchtesgaden. Der Eingang befindet sich am östlichen Ende der Klamm - am oberen Ende kann man die Schlucht auch über den Ettenberg verlassen. | 1990 | |
| Bärentritt
Alte Straßenführung der Verbindung zwischen der Flüela- und der Albulapassstraße auf nördlicher Seite. Sehenswert ist hier insbesondere der waghalsige Verlauf der Eisenbahnstrecke durch Tunnels und Brücken. | 1993 | |
Cascata del Toce
Der Wasserfall trennt das Valle Antigorio vom Val Formazza. Die Straße überwindet zunächst
mit gut ausgebauten Galerien-Tornanten die 143 Meter Fallhöhe, überquert danach den Fluss Toce oberhalb des Wasserfalls und gewährt
Dank einer überhängenden Aussichtsplattform eine einmalige Aussicht auf die Cascata.Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass nur zu bestimmten Zeiten der Wasserfall "in Betrieb" ist. Außerhalb dieser Öffnungszeiten entsteht durch die Wasserrückhaltefunktion der Stauseen oberhalb des Tocefalls ein Wassermangel. | 2000 | |
| Cascata del Varone
90 Meter hoher Wasserfall durch eine vertikale Felshöhle nördlich des Gardasees, am Fuße des Anstieges zum Passo del Ballino. Das feuchte Schauspiel ist, wenn man seinen Euro-Obulus entrichtet hat, wegen der aufwendig angelegten Zugänge auf mehreren Ebenen gut zu erreichen. | 2002 | |
| Eiskapelle
Ein Schneefeld, das direkt am Fuße des Watzmann-Massivs ganzjährig existiert. Am Fußende des Mini-Gletschers ist durch das ablaufende Schmelzwasser eine sich ständig verändernde, mehrere Meter hohe Aushöhlung entstanden, welche Eiskapelle genannt wird.
Das Betreten der Eishöhle wäre auch ohne des Verbotes nicht zu empfehlen, wobei im Winter die Einsturzgefahr wohl nicht so hoch ist,
wie zu sommerlichen Temperaturen.
| 1990 | |
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Erdauswaschungen der besonderen Art. Durch Felsbrocken abgedeckt, bleiben schlanke, etliche Meter hohe Säulen aus dem vorher massiven Erdreich zurück. Fällt der Deckelstein durch Witterungseinflüsse einmal vom Gipfel, ist die 'Erdnadel' der schnellen Erosion preisgegeben. Diese von der Natur geformten Pyramiden findet man an verschiedenen Orten der Alpen, z. B. entlang der Ritten-Bergstraße und im Val de Heremence. | 1999 | |
| 2000 | ||
| Giessbachfälle Oberhalb des Grandhotels Giessbach stürzen die Wassermassen des Giessbaches über mehrere Stufen in die Tiefe. Zu Fuß kann man unter einer der Kaskaden hindurch laufen. Der Giessbach mündet in den Brienzer See süd-westlich von Brienz. | 2003 | |
| Gondoschlucht
Kurz hinter der italienisch-schweizerischen Grenze, am Anstieg zum Simplonpass, liegt die Gondoschlucht.
Die Straße führt am Fuße von mehreren hundert Meter hohen Felswänden entlang.
Im Oktober 2000 wurde der Ort Gondo am Osteingang der Schlucht Opfer einer Schlammlawine.
Der Erdrutsch riss acht Häuser mit in die Tiefe - es gab mehrere Tote und Verletzte.
| 1994 | |
| Kuhflucht-Wasserfälle Der Name stammt nicht von davonrennenden Hufentieren, sondern wurde wahrscheinlich aus dem lateinischen abgeleitet. Die Römer nannten den Zusammenfluss dieses Baches mit der Loisach "confluctum", woraus dann "Kuhflucht" wurde. Der kaskadenartige Wasserfall besteht aus mehreren einzelnen Wasserfällen, deren Wasser oberhalb von Farchant zwischen Krottenkopf und Simetsberg entspringt. | 2003 | |
| Laaser Marmorbruch
Der Marmorbruch, in dem auch heute noch Marmor abgebaut wird, liegt im Gebiet mit mehreren Abbruchstellen,
am Ende eines für den öffentlichen Verkehr gesperrten Fahrweges, unterhalb der 3305 Meter
hohen Laaser Spitze.Der weltberühmte Marmor lebt bereits seit dem 19ten Jahrhundert in Denkmälern auf der ganzen Welt, z. B. in New York, London, Berlin und München weiter. | 2005 | |
Partnachklamm
Die bereits 1912 zum Naturdenkmal erklärte Schlucht hat eine Länge von 800 Meter und ist etwa 90 Meter tief in die
umgebende Landschaft eingeschnitten. Der Weg verläuft auf östlicher Seite geschützt am oder im Fels.Der Eingang mit Kasse befindet sich am Nordende. Dennoch kann die Klamm auch vom Süden her angegangen werden. Über die Schlucht kann man mittels Kleinkabinenbahn hinwegschweben. Besonders sehenswert ist die Schlucht auch im Winter, da sich in dieser Jahreszeit jeder noch so kleine Rinnsal zu einer eisigen Skulptur verwandelt. | 2003 | |
| Reichenbachfall In einem 20-minütigen Fußmarsch lässt sich der Wasserfall aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten. Der Reichenbachfall war die Vorlage zu der Umgebung im Roman von Sir Arthor Conan Doyle, in dem Sherlock Holmes im Kampf mit Professor Moriarty zu Tode stürzt. Der Wasserfall ist von der Strecke zur Großen Scheidegg und durch eine Standseilbahn erreichbar. | 1994 2003 |
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| Rheinfall
Der Rheinfall ist der mächtigste Wasserfall in Mitteleuropa, bei dem der insgesamt 1000km lange Rhein an dieser Stelle auf 150 Metern Breite eine 22 Meter hohe Gesteinsstufe hinunter stürzt. Zur touristischen Attraktion gehört auch der Aussichtspunkt auf dem Felsen inmitten des Rheinfalls. | 1996 | |
| Rhônegletscher
Der Gletscher entsteht im nordöstlichsten Zipfel des schweizer Kantons Wallis, an der Südwestflanke des 3630m hohen Dammastockmassivs. Der Zugang zum Gletscher ist an der westlichen Auffahrt zum Furkapass, auf der Höhe des Gletscher-Restaurants Belvedère möglich. Für 5 Franken kann man mit Hilfe eines Steges und eines etwa 80 Meter langen Tunnels in den Gletscher einsteigen.
Da die Eisgrotte mitsamt des Gletschers pro Jahr 30 Meter wandert und das Eis um den Tunnel auf halber Länge abschmilzt, muss die Grotte jährlich neu mit großem Aufwand
in das Eis getrieben werden.
| 1994 2000 |
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| Rosenlauischlucht Die Schlucht liegt an der östlichen Auffahrt zur Großen Scheidegg. Um die 30 Minuten dauernde Wanderung durch diese Klamm halbwegs trocken zu überstehen, ist stets wetter- und wasserfeste Kleidung zu empfehlen. Der die Schlucht durchströmende Weissenbach entspringt aus dem Rosenlauigletscher, unterhalb des Rosenhorns. | 1994 | |
| Salzachöfen Schluchtartige Verengung des Salzachtals südlich von Golling, direkt am Paß Lueg. Bei den Salzachöfen kann in die dort etwa 100 Meter tiefe Schlucht hinabgestiegen werden. | 1992 | |
| Serrai di Sottoguda
Das geteerte Sträßchen führt entlang des Schlucht-Grundes und überquert den durchfließenden Bach mehrfach mit Brücken. Auf der Umgehungsstraße umfährt der KFZ-Verkehr mittlerweile die Schlucht und überquert diese mit einer Brücke. Die schmale Straße war vor dem Bau der Umgehungsstraße die einzige Verbindung auf dem Weg zum Passo di Fedaia auf der Ostseite. | 2004 | |
| Sinichbach-Wasserfall Der Sinichbach entspringt auf etwa 2000m Höhe, südlich des Gebietes "Meran 2000". Der Sinichbach-Wasserfall stürzt an einer Felsenstufe in das Etschtal, zu der ein Wanderweg führt. |
1995 1997 |
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Strada delle 52 Gallerie
Eine der atemberaubensten Tunnel-Strecken der Alpen in das Pasubio-Massiv.
Hier kann der Wanderer neben der Durchsteigung von 52 in den Fels gesprengten, nummerierten Tunneln faszinierende
Ausblicke auf die norditalienische Tiefebene genießen - gute Witterung und Schwindelfreiheit vorausgesetzt.Im Bild links ist die obere Öffnung des Tunnels Nr. 20 zu sehen, der sich über mehrere Ebenen, einer Wendeltreppe gleich, durch den Fels schraubt. | 2000 2002 |
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| Twingischlucht Wer hier den etwa zwei Kilometer langen Tunnel bevorzugt, weiß nicht was er verpasst. Die alte, dem Verfall preisgegebene Straße um den Tunnel verläuft unbefestigt und z. T. ohne Wegbegrenzung viele zig Meter über der Schlucht. Ganz ohne Tunnel geht es aber auch hier nicht: Mehrere Kurztunnels, teilweise mit "Naturbeleuchtung" mit Hilfe von Felsenfenstern werden durchfahren. | 2000 | |
| Vajont-Schlucht
Vom Piave-Tal kommend, hat man die beste Aussicht in die Schlucht von der Straße, die vorbei am ehemaligen Vajont-Stausee (Bergrutsch 1963) weiter zum Passo San Osvaldo führt. Die Straße führt teilweise im Fels viele zig Meter über der Schlucht. Hervorragende Ausblicke in die Schlucht und auf das gegenüber im Fels verlaufende Werksträßchen sind durch die vielen festerartigen Öffnungen möglich. | 2004 | |
| Via Mala-Schlucht
In dieser ca. 6km langen Schlucht entlang des Hinterrheins, die sich mittlerweile bis zu 600m tief in die sie umgebenden Kalkfelsen geschnitten hat, verlief früher eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Heute kann man diesen landschaftlichen Leckerbissen, durch Tunnels und Brücken begradigt, auf einer Autobahn umgehen. |
1994 1996 |